IT-OT-Integration

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IT-OT-Integration

IT meets OT: Die Brücke zwischen Office und Produktion.

Wir brechen die Silos zwischen Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT) auf. Durch die sichere und intelligente Integration beider Welten schaffen wir einen durchgängigen Datenfluss, der Ihre Geschäftsprozesse

optimiert und die Grundlage für echte datengetriebene Entscheidungen legt. Wir verstehen die unterschiedlichen Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Echtzeit und bauen die Brücke, die beide Welten sicher miteinander verbindet.

Was bringt Ihnen das?

Transparenz vom Sensor bis ins ERP: Durch die Anbindung Ihrer Produktionsdaten (OT) an Ihre Business-Systeme (IT) erhalten Sie eine 360°-Sicht auf Ihr Unternehmen – von der Maschinenauslastung bis zum Auftragseingang. Das reduziert den manuellen Reporting-Aufwand um bis zu 80%.

Effizientere und agilere Prozesse: Ein Auftrag aus dem ERP-System kann automatisch einen Produktionsauftrag in der Steuerung (SPS) auslösen. Die IT-OT-Integration automatisiert Ihre Wertschöpfungskette und macht Ihr Unternehmen agiler.

Gesteigerte Sicherheit durch ganzheitliche Sicht: Eine kontrollierte Integration schafft Transparenz über alle vernetzten Geräte und ermöglicht ein zentrales Security-Monitoring. So können Bedrohungen frühzeitig erkannt und Sicherheitsrichtlinien unternehmensweit durchgesetzt werden.

Leistungsbausteine

Analyse & Architektur-Design: Gemeinsame Aufnahme der IT- und OT-Landschaft, Entwicklung einer sicheren Integrationsarchitektur (Purdue-Modell) und Definition der benötigten Datenschnittstellen.

Implementierung der Middleware: Aufbau einer zentralen Daten-Drehscheibe (OPC UA, MQTT-Broker) als sicherer Vermittler zwischen IT und OT, inklusive Protokoll-Übersetzung und Daten-Mapping.

Sichere Netzwerk-Kopplung: Einrichtung einer Demilitarisierten Zone (DMZ), Firewall-Konfiguration nach “Default Deny”-Prinzip und Sicherstellung durchgängiger Datenverschlüsselung.

Aufbau einer einheitlichen Datenplattform: Historisierung von Prozessdaten, Anbindung von Business-Intelligence-Tools (BI) und Kontextualisierung der OT-Daten mit Informationen aus IT-Systemen.

Unser Vorgehen

1. Ist-Analyse:
Gemeinsame Aufnahme der IT- und OT-Landschaft und der gewünschten Datenflüsse.

2. Gemeinsames Vokabular schaffen:
Wir agieren als Moderator und Übersetzer zwischen IT- und OT-Teams, um ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Zielsetzung zu schaffen.

3. Architektur-Konzept:
Entwicklung einer sicheren Integrationsarchitektur auf Basis des Purdue-Modells mit klaren Zonen und kontrollierten Kommunikationswegen.

4. Implementierung:
Aufbau der Middleware, Konfiguration der Netzwerksegmentierung und Einrichtung der DMZ.

5. Datenplattform & Visualisierung:
Aufbau des Historians, Anbindung der BI-Tools und Erstellung der ersten Dashboards.

6. Test & Abnahme:
Validierung aller Datenflüsse und Sicherheitskontrollen im FAT/SAT, bevor das System in den Live-Betrieb geht.

Ihre Ergebnisse

  • IT/OT-Architekturkonzept (inkl. Purdue-Modell)
  • Schnittstellenspezifikation
  • Middleware-Konfiguration (OPC UA/MQTT)
  • Netzwerk- und Segmentierungskonzept
  • Historian-Konfiguration & BI-Dashboards

Referenzen

FAQ

Anlagenerneuerung & Modernisierung
Warum können IT und OT nicht einfach direkt miteinander verbunden werden?

Die beiden Welten wurden für unterschiedliche Zwecke entwickelt. In der OT steht die Verfügbarkeit der Anlage an erster Stelle, während in der IT die Vertraulichkeit von Daten oft wichtiger ist. Eine direkte Verbindung würde massive Sicherheitsrisiken für die Produktion schaffen und könnte die Stabilität der Anlagen gefährden.

Was ist das Purdue-Modell?

Das Purdue-Modell ist ein Referenzmodell, das ein Industrie-Netzwerk in 5 bis 6 logische Ebenen unterteilt – von den Sensoren auf der Feldebene (Level 0) bis zum Unternehmensnetzwerk (Level 5). Es hilft dabei, klare Grenzen und kontrollierte Kommunikationswege zwischen den Ebenen zu definieren.

Was ist eine DMZ?

Eine Demilitarisierte Zone (DMZ) ist ein spezielles, isoliertes Netzwerksegment, das als Pufferzone zwischen dem IT-Netzwerk und dem hochsensiblen OT-Netzwerk dient. In der DMZ stehen die Server, die Daten zwischen IT und OT austauschen müssen. Ein direkter Zugriff von der IT auf die OT wird so verhindert.

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Georg Sorg
Head of Commercial / Leiter Vertrieb & Marketing Head of Growth / Leiter Markt & Wachstum

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